Das Geschwür des Small Talks: Alles gut?

Es gibt seit einiger Zeit eine Entwicklung, die mich sehr stark beunruhigt. Sie tritt in verschiedenen, allesamt gleichwertig sinnlosen, Varianten auf, meist in Kombination in dem Kontakt zu entfernten Bekannten, oder, wenn es ganz schlimm ist, sogar in dem zu engeren Bekannten. Alles gut? Ja. Bei dir? Alles gut! Auch, wenn Small Talk mir generell... Weiterlesen →

Das Streben nach Glück

„Und wo sehen Sie sich so in 5 Jahren?“ „Ach, das spielt eigentlich gar keine Rolle – hauptsache glücklich!“ …was für ein Schwachsinn. Glück. Einer der hochtrabendsten Begriffe unseres Wortschatzes, absolut inflationär gebraucht, in sich aufgrund seiner unfassbaren Bedeutungsüberladung eigentlich komplett überflüssig. Überbewertet wie Madonna's Auftritt beim ESC. Die Menschen möchten ständig glücklich sein. Jagen... Weiterlesen →

Mach’s wie Buddha

Ich bin ein großer Fan von Glauben. Ich bin kein großer Fan von institutionalisiertem Glauben. Denn der institutionalisierte Glauben verhält sich genauso, wie andere, vermeidlich allgemeingültige Wahrheiten – es ist schlicht nicht möglich, all' den Individualitäten auf unserer Welt gerecht zu werden. Daher find' ich Glauben also top, bei vorgeschriebenen Glauben dreht sich mein Magen... Weiterlesen →

Alles ist jetzt!

...und dann komme ich nach Hause, ziehe die Tür wie jeden Abend hinter mir zu, und doch ist auf einmal alles anders. Wenn eine Entscheidung getroffen wird, dann ist man so sehr mit Entscheidung treffen beschäftigt, dass zu diesem Zeitpunkt gar nicht klar sein kann, gar nicht realisiert werden kann, dass es jetzt wirklich bald... Weiterlesen →

Stille Tage

Es gibt Tage, an denen habe ich, wenn ich mich abends ins Bett lege, mit niemandem gesprochen. Tage, an denen ich den Klang meiner eigenen Stimmt nicht ein einiges Mal vernommen habe. Und dieses Wunderwerk habe ich sogar vollbracht, obwohl ich den Tag nicht ausschließlich alleine im Bett verbracht habe. Ich war am Morgen im... Weiterlesen →

Aus dem Takt.

Der Bass ist so laut, ich fühle jeden Beat durch meinen ganzen Körper gleiten. Ich stehe da, vibriere den Song. Menschenmassen um mich herum, so viele Gesichter. Der Beat ertönt, neuer Song, unser Song. So viele Gesichter - Menschen, Hitze, Schweiß, noch ein Drink - wo ist deins? Der Song, das Setting, unweigerlich mit dir... Weiterlesen →

Die erträgliche Leichtigkeit des Seins

Einige werden das Buch von Milan Kundera kennen, “Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins”. Zuerst darf nicht unerwähnt bleiben, dass ich diesen Roman für großartig halte, wie viele andere Menschen auch. Er hat mich zum Nachdenken gebracht. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins also. Unsere Existenz auf Erden ist zeitlich begrenzt. Wir können uns unser Leben auf... Weiterlesen →

Zwischenbericht von Konfettitränen

Es ist Sommer. Nein, eigentlich sieht es nur so aus wie Sommer. Einer dieser Tage, die uns daran erinnern, wie schön die Welt im Licht aussieht. Wie gut es tut, die angenehme Wärme auf unserer geschundenen, viel zu trockenen und zu blassen Winterhaut zu spüren. Der Tag ist wunderbar, wir schmeißen uns übertriebener Weise in... Weiterlesen →

Hoffnung ist raus.

Hoffnung ist überbewertet. Denn was sagt Hoffnung schon aus? Nichts. Nur, dass der Status Quo nicht richtig ist. Dass er sich ändern muss. Nein - es erstrebenswert wäre, wenn er sich ändert. Hoffnung ist zerbrechlich. Hoffnung ist instabil. Hoffnung ist fragil. Wenn ich Hoffnung visualisiere ist sie ein kleines, schwaches Mädchen, das weint. Hoffentlich. Dass... Weiterlesen →

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