Aus dem Takt.

Der Bass ist so laut, ich fühle jeden Beat durch meinen ganzen Körper gleiten.
Ich stehe da, vibriere den Song.
Menschenmassen um mich herum, so viele Gesichter. Der Beat ertönt, neuer Song, unser Song. So viele Gesichter – Menschen, Hitze, Schweiß, noch ein Drink – wo ist deins? Der Song, das Setting, unweigerlich mit dir verbunden.
Mein Herz spürt die Musik und Dich.
Suche, Blicke, Schatten, kurzes Innehalten, nein, nicht da. Warum auch.
Nur weil die Musik noch spielt, heißt das nicht, dass Du bis zum letzten Ton bleibst. Hast schon vor so langer Zeit auf #forward gedrückt. Mitten im Lied.
Mein Herz ist aus dem Takt. Es sucht dich und deinen Taktstock, vergeblich, kann es nicht finden und ist dadurch so ratlos und so müde und so orientierungslos. So. So. Durch.
Mein Körper vibriert den Bass. Und ich tanze. Ganz leicht aus dem Takt. Bis zum Ende.

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